Der Fraunhofer-Verbund Werkstoffe, Bauteile - Materials vereint Expertise aus 21 Instituten von materialwissenschaftlichen Grundlagen bis zu werkstoffbasierten Systemlösungen entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette.
Entdecken Sie unser Know-how und erfahren Sie, wie wir mit fortschrittlichen Materialien und Technologien Innovationen ermöglichen und nachhaltigen Fortschritt gestalten.
Aktuelles aus unseren Mitgliedsinstituten und dem Verbund
Materiallösungen für eine kreislauffähige Kunststoffindustrie
Wie lassen sich fossile Rohstoffe ersetzen, Kunststoffabfälle als Rohstoff nutzen, Eigenschaftsprofile erweitern und neue Materialien zuverlässig in bestehende Produktionsprozesse integrieren? Auf der Fakuma 2026 zeigt das Fraunhofer IAP Entwicklungen zu recycling- und kreislauffähigen Kunststoffen, chemischem Recycling, funktionalen Polymeren und nachhaltigen Carbonfasern.
Neue Lasertechnologie zeigt Potenzial für die nicht-invasive Diagnostik -Forschende des Fraunhofer IIS und der Technischen Universität Dresden haben einen neuen Ansatz zur Untersuchung krankheitsbedingter Veränderungen des Körpergeruchs erprobt.
Der Wissenschaftsstandort Straubing expandiert: Am Donau-Hafen Sand entsteht ein neues Forschungsgebäude des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB. Spätestens ab 2028 wird vor Ort – unter anderem – die Herstellung von nachhaltigen Kraftstoffen erforscht. Am 24. September 2026 erfolgte in Anwesenheit des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger der Spatenstich.
Die Wasserstoffnutzung ist ein Baustein der Dekarbonisierung, doch der langlebige Betrieb von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen ist herausfordernd. Schwankende Betriebsbedingungen führen zu Verschleiß und Leistungsverlusten. Dem Fraunhofer IFAM ist mit der dynamischen Impedanzspektroskopie nun ein entscheidender Fortschritt gelungen.
Wie lassen sich bestehende Gasnetze für Wasserstoff ertüchtigen und Reststoffe zugleich als Rohstoffquelle nutzen? Auf der Hydrogen Technology World Expo 2026 in Hamburg, Stand 6B25, zeigt das Fraunhofer-Leistungszentrum Wasserstoff Hessen »GreenMat4H2« zwei anwendungsnahe Entwicklungen.
Chemie- und Energiesektor lösen sich von fossilen Rohstoffen
Das estnische Deep-Tech-Start-up New Standard Oil hat die Technologien zur thermischen Biomasseverwertung der deutschen Forschungsorganisation Fraunhofer zu einer einheitlichen modularen Plattform zusammengeführt und den ersten industriellen Prototypen in Betrieb genommen.
Die am 22. April 2025 erschienene Sonderausgabe »Digitalization in Materials Science» des WILEY Verlags befasst sich mit den Fortschritten bei der digitalen Darstellung von Materialien und deren Anwendung in Wissenschaft und Industrie. Weitere Informationen finden Sie im Gastbeitrag von Peter Gumbsch und Pedro Dolabella Portella.
Mit dem Positionspapier »Materialforschung für Deutschland« (Juni 2025) fordert die Bundesvereinigung Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (BV MatWerk) eine konsequente und breit aufgestellte Förderung der Materialforschung – von der Grundlagenforschung bis zur industriellen Anwendung.