Der Fraunhofer-Verbund Werkstoffe, Bauteile - Materials vereint Expertise aus 21 Instituten von materialwissenschaftlichen Grundlagen bis zu werkstoffbasierten Systemlösungen entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette.
Entdecken Sie unser Know-how und erfahren Sie, wie wir mit fortschrittlichen Materialien und Technologien Innovationen ermöglichen und nachhaltigen Fortschritt gestalten.
Aktuelles aus unseren Mitgliedsinstituten und dem Verbund
Lässt sich der UN-Gap-Test ergänzen oder ersetzen?
Der UN-Gap-Test bestimmt die Stoßempfindlichkeit und die Detonationsfähigkeit energetischer Stoffe, von Chemikalien und Gefahrgütern. Er erfordert ein hohes Probenvolumen, was ihn aufwendig und teuer macht.
Bauteil-Lebensdauer im Kontakt mit Wasserstoff berechnen
Neues Modell zur Vorhersage der Lebensdauer unter Low Cycle Fatigue- (LCF) und Wasserstoffeinfluss hilft teure Versuche zu reduzieren und Sicherheitsfaktoren realistischer gestalten.
Semitransparente PV-Module mit industrienahem Fertigungsprozess entwickelt
Die Universität Freiburg und das Fraunhofer ISE haben 14,5 mal 14,5 Zentimeter große organische PV-Module mit einer Transparenz von durchschnittlich 43,2 Prozent und einem Wirkungsgrad bis zu 9,26 Prozent mit industriell erprobten Verfahren realisiert.
Welche Möglichkeiten die additive Fertigung für kleine und mittlere Unternehmen bietet, steht im Mittelpunkt eines Seminars am 7. Oktober 2026 in Potsdam.
Stehend gelagertes Fichtenschadholz geeignet für die Produktion
Forschende des Fraunhofer WKI haben gemeinsam mit Partnern nachgewiesen, dass die Holzqualität von Fichten, die maximal zwei Jahre stehend gelagert wurden, noch ausreicht, um daraus großvolumige geklebte Holzbauteile herzustellen.
Wie lässt sich ein Atemwegsvirus stoppen, bevor es sich im Körper ausbreitet? Im Projekt MucoShield entwickeln Prime Vector Technologies, das NMI Tübingen und das Fraunhofer IGB einen intranasalen Impfstoffkandidaten gegen das Humane Metapneumovirus (HMPV), das weltweit jedes Jahr zu hunderttausenden Fällen schwerer Atemwegserkrankungen führt
Die am 22. April 2025 erschienene Sonderausgabe »Digitalization in Materials Science» des WILEY Verlags befasst sich mit den Fortschritten bei der digitalen Darstellung von Materialien und deren Anwendung in Wissenschaft und Industrie. Weitere Informationen finden Sie im Gastbeitrag von Peter Gumbsch und Pedro Dolabella Portella.
Mit dem Positionspapier »Materialforschung für Deutschland« (Juni 2025) fordert die Bundesvereinigung Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (BV MatWerk) eine konsequente und breit aufgestellte Förderung der Materialforschung – von der Grundlagenforschung bis zur industriellen Anwendung.