Maschinen- und Anlagenbau

Der Materialkostenanteil im verarbeitenden Gewerbe liegt in Deutschland bei 35 bis 55 Prozent des Bruttoproduktionswertes. Entsprechend hoch ist andererseits das Wertschöpfungspotenzial. Werkstoff, Prozess- und Fertigungstechnik sind dabei eng miteinander verzahnt. Gezielte und abgestimmte Modifizierung von Werkstoffeigenschaften, Bearbeitungs- und Fertigungsverfahren sind Schlüssel zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Bauteilen und Produkten, auch für eine individualisierte Produktion in kleinen Stückzahlen. Optimierter Werkstoffeinsatz und -verarbeitung einerseits und fertigungsgerechte Entwicklung von Werkstoffen andererseits können Produktvielfalt und –qualität erheblich steigern. Maßgebliche Innovationsbeschleuniger sind dabei Modellierung und Simulation von Werkstoff und Verarbeitungsprozess, verbunden mit einem durchgängigen Materialdatenfluss.