Aktuelles aus den Mitgliedsinstituten

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  • © Fraunhofer ICT

    Aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit sind synthetische Kunststoffe als »Materialien des täglichen Gebrauchs« unverzichtbar geworden. Ihre unterschiedslose Entsorgung hat jedoch zu einem akuten Problem der Kunststoffverschmutzung geführt. Um dieses Problem anzugehen, versucht die Europäische Union nicht nur, ein Kreislaufsystem zur Wiederverwendung, Reparatur und Wiederverwertung von Kunststoffen (Kreislaufwirtschaft) einzuführen, sondern sie strebt auch die Herstellung von Kunststoffen aus erneuerbaren Ressourcen (biobasierte Kunststoffe) an. Polymilchsäure (PLA) ist einer der vielversprechendsten und am häufigsten verwendeten Polyester dieser Kategorie. Aufgrund seiner flexiblen und vielseitigen Anwendungen, die von Einwegbesteck und abbaubarem Nahtmaterial bis hin zu starren Verpackungen und Extrusionsbeschichtungen reichen, wird erwartet, dass die weltweite Produktionskapazität von PLA bis zum Jahr 2023 auf 826.000 Tonnen anwachsen wird [1]. Der dominierende Markt für PLA ist jedoch die Lebensmittelverpackung.

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  • Energie und Umwelt / 2020

    Wie effizient arbeiten Photovoltaik-Speichersysteme?

    Pressemitteilung Fraunhofer I / 19. Mai 2020

    Immer mehr Photovoltaikanlagen verfügen über Batterien, die während der Sonnenstunden erzeugten Strom speichern und für eine spätere Nutzung bereithalten. Solche Photovoltaik- Speichersysteme ermöglichen den Betreibern, einen möglichst hohen Anteil des erzeugten Solarstroms selbst zu nutzen. Je effizienter das Speichersystem, desto größer der wirtschaftliche Vorteil. Das Projekt »Testbench« steigert die Qualität der Effizienzmessungen, damit Planer und Betreiber die Batteriesysteme besser miteinander vergleichen können. Das vom BMWi geförderte Verbundprojekt wird vom Fraunhofer IEE, KIT, VDE|DKE und TÜV Rheinland sowie den assoziierten Partnern AIT, BSW und BVES gemeinsam bearbeitet.

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  • © Fraunhofer ISE

    Das Kalibrierlabor CalLab PV Modules des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hat von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) die Reakkreditierung als unabhängiges Kalibrierlabor gemäß der neuen Norm DIN EN ISO/IEC 17025: 2018 erhalten. Dabei erreichte das Labor einen weltweiten Spitzenwert von 1,1 Prozent Messunsicherheit in der Kalibrierung von Photovoltaikmodulen. Die Reproduzierbarkeit der Messungen liegt sogar bei lediglich 0,2 Prozent.

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  • Gesundheit / 2020

    Das EMI hilft bei Spendenaktion für die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

    Pressemitteilung Fraunhofer EMI / 05. Mai 2020

    © Fraunhofer EMI

    Die Forschungsexpertise am EMI bezüglich des 3D-Drucks liegt zwar im Bereich der metallischen Werkstoffe, dennoch konnte durch abteilungsübergreifende Zusammenarbeit über die Medical-goes-Additive-e.V.-Initiative »3D Printing fights Corona« die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. mit 71 am EMI gedruckten 3D-Face-Shield-Halterungen aus Kunststoff für Schulungszwecke unterstützt werden. Die Übergabe der fertigen Face-Shields fand am 29. April 2020 in Berlin statt.

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  • Mobilität / 2020

    Nockenwellenmodul aus Kunststoff senkt Co2-Emissionen

    Pressemitteilung Forschung Kompakt / 04. Mai 2020

    © Fraunhofer ICT

    Kunststoff im Auto reduziert das Gewicht. Doch Nockenwellenmodule als ein wichtiger Bestandteil des Antriebsstrangs werden bis dato noch immer aus Aluminium gefertigt. Einem Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT ist es jetzt gemeinsam mit Partnern gelungen, ein Nockenwellenmodul aus faserverstärkten Duromeren herzustellen. Das Leichtbauelement trägt zur Reduktion des Motorgewichts bei und senkt die Montagekosten. Es liegt derzeit als funktionsfähiger Demonstrator vor.

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  • © Testzentrum für maritime Technologien nimmt Forschungsareal in der Nordsee vor Helgoland in Betrieb.

    Nur wenige Seemeilen von der Insel Helgoland entfernt kennzeichnen seit dem 23. April acht gelbe Tonnen ein drei Quadratkilometer großes und 45 Meter tiefes Forschungstestfeld für Über- und Unterwasseranwendungen. Nachdem im Sommer 2019 mit der Gründung des Testzentrums für maritime Technologien die landseitige Logistik bereits aufgebaut wurde, können nun auch die Forschungsarbeiten auf hoher See beginnen.

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  • Bioabbaubarkeit von Mikrokapseln

    Pressemitteilung Fraunhofer IAP / 22. April 2020

    © Fraunhofer IAP

    In vielen Lebensbereichen werden erdölbasierte Kunststoffe durch biobasierte ersetzt, auch beim Einsatz von Mikrokapseln. Diese werden z. B. zur Verkapselung von Duftstoffen in Waschmitteln oder in Kosmetik eingesetzt. Die Biokunststoffe werden dabei zwar aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, sie müssen aber chemisch modifiziert werden, damit das Material z. B. länger haltbar wird. Doch inwieweit sind diese modifizierten biobasierten Mikrokapseln noch bioabbaubar? Dieser Frage widmet sich ein Forscher-Team des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP.

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  • Energie & Umwelt / 2020

    EWiNo verbessert Windfeldmodellierung und Windparkbetrieb im komplexen Gelände

    Pressemitteilung Fraunhofer IWES / 22. April 2020

    © Fraunhofer IWES

    Das Forschungsprojekt EWiNo erforscht den Einsatz neuer Technologien zur Verbesserung der Windmodellierung und der Optimierung von Windparks im komplexen Gelände. Unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Windenergiesysteme IWES arbeiten ENERTRAG, GEO-NET und weitere renommierte Partner aus der Industrie zusammen, um neue Ideen und Forschungsansätze in die Praxis zu überführen, damit zukünftig Wind nicht nur im Norden geerntet werden kann.

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  • Online-Befragung zur Arbeitssituation im Homeoffice während Covid-19 / 2020

    Fraunhofer Büro-Initiative Zukunftsstudie: Mobiles Arbeiten Pre-, Intra- & Post-Corona

    Pressemitteilung Fraunhofer IBP / 22. April 2020

    Die derzeitige Corona-Pandemie stellt uns alle, Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer vor neue Arbeitssituationen, welche es zu gestalten gilt. Die Arbeit im Homeoffice ist für manche bereits bekannt und bewährt – für andere Neuland. In der derzeitigen Situation fordert uns die Arbeit im Homeoffice allerdings alle heraus. Die derzeitige Situation kann auch als Chance begriffen werden, Erfahrungswissen zu generieren und Arbeitsstrukturen im Homeoffice zu evaluieren und optimieren.

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  • Gesundheit / 2020

    Forschung gegen das Corona-Virus – Gewebemodelle für schnelle Wirkstofftests

    Pressemitteilung Fraunhofer ISC  / 09. April 2020

    © K. Dobberke für Fraunhofer ISC

    Die durch SARS-CoV-2 (severe acute respiratory syndrome coronavirus 2, »Schweres akutes Atemwegssyndrom Coronavirus 2«) verursachte Pandemie schränkt öffentliches Leben und Wirtschaft in bisher ungekannter Weise ein. Entsprechend groß sind die weltweiten Forschungsanstrengungen, die Wissenslücken in Bezug auf den neuen Erreger zu füllen und wirksame Therapien zu entwickeln. Auch in Würzburg arbeiten Forscher des Fraunhofer-Translationszentrums für Regenerative Therapien gemeinsam mit dem Virologen Prof. Dr. Bodem von der Universität Würzburg daran, Wirkstoffe gegen das Virus zu identifizieren.

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