Aktuelles aus den Mitgliedsinstituten

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  • Fraunhofer ISE nimmt Wasserstoff-Einspeiseanlage in Betrieb

    Pressemitteilung Fraunhofer ISE / 25.1.2018

    © Foto Fraunhofer ISE

    Wasserstoff als flexibler Energieträger ist ein wichtiges Element für die Energiewende, denn er ermöglicht im Sinne der Sektorkopplung einen Transfer von erneuerbaren Energie in jeden Sektor der Energiewirtschaft – sei es Mobilität, Industrierohstoffe, Wärme oder Gas. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE forscht an der Weiterentwicklung der entsprechenden Schlüsseltechnologien, wie zum Beispiel der PEM-Elektrolyse zur Erzeugung von Wasserstoff und erprobt deren Anwendung in Zusammenarbeit mit der Industrie und der Energiebranche. Hierdurch sollen wichtige Grundlagen für den Einsatz dieses zukünftig zentralen Energieträgers geschaffen werden.

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  • © Foto Fraunhofer IWM

    Stellen Sie sich vor, Katalysatoren könnten mit Sonnenlichtenergie aus Wasser Wasserstoff produzieren und würden ihn mit Kohlendioxid aus Abgasen von Fabrikanlagen effizient in umweltfreundlichen Diesel-Ersatzkraftstoff Oxymethylenether OME umwandeln. Der Kraftfahrzeugmotor liefe zudem mit sehr geringer Reibung und würde dadurch sehr viel weniger Kraftstoff als herkömmliche Autos benötigen. Mit diesen Zukunftsvisionen als Ziel klären Forscherinnen und Forscher am Freiburger Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM mithilfe von Simulationen quantenchemische und molekulare Vorgänge an Materialgrenzflächen auf. Dafür wurden sie mit dem »John von Neumann Exzellenzprojekt« ausgezeichnet.

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  • © Foto Fraunhofer ISC

    Am 23.1.2018 beginnt in Davos das Weltwirtschaftsforum. Passend dazu präsentiert die 2016 gegründete New Plastics Economy Initiative der Ellen MacArthur Stiftung die Gewinner der »Circular Materials Challenge« als Teil ihres Innovationspreises. Auf der Suche nach neuen Wegen, der rasant steigenden Ansammlung von Plastikmüll im Meer und der Umwelt entgegenzuwirken, werden insgesamt fünf Projekte mit einem Teil des insgesamt mit einer Million Dollar dotierten Preises ausgezeichnet. Mit dabei ist die Entwicklung der bioORMOCER®e von Dr. Sabine Amberg-Schwab vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC. Das Würzburger Forschungsinstitut ist immer wieder ganz vorn dabei, wenn es um die Entwicklung nachhaltiger Materialien, Technologien und Produkte geht, die zur Lösung der großen weltweiten Herausforderungen beitragen können.

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  • Die Regierung der italienischen Region Lombardei hat mit dem "Lombardy Regional Forum on Research and Innovation" ein neues Innovationsforum ins Leben gerufen. Es besteht aus einem Expertengremium, das die lombardische Regionalregierung bei der Umsetzung ihrer neuen Forschungs- und Innovationsstrategie begleitet und berät. Dr. Ralf Lindner vom Fraunhofer ISI ist einer von zehn renommierten Expertinnen und Experten, die in das Forum berufen wurden

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  • Ohne geht es nicht: Crashsichere Batterien für E-Mobility

    Pressemitteilung Fraunhofer IWM / 11.1.2018

    © Foto Fraunhofer IWM

    Der zentrale Energiespeicher des Elektro-Autos, die Batterie, kann bei einem Crash beschädigt werden und im schlimmsten Fall durch interne Kurzschlüsse die Sicherheit der Fahrzeuginsassen aber auch der Einsatzkräfte gefährden. Das Wirtschaftsministerium fördert nun mit rund 600.000 Euro das Forschungsvorhaben »Battmobil« zur Verbesserung der Crashsicherheit von Batterien für die Elektromobilität an den Freiburger Instituten Fraunhofer IWM und Fraunhofer EMI. Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut sagt: »die Crashsicherheit von Batterien ist wesentlich für eine erhöhte Akzeptanz der Elektromobilität«.

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  • Wie sieht die Bioökonomie der Zukunft aus?

    Pressemitteilung Fraunhofer ISI / 10.1.2018

    Das neue und vom BMBF geförderte Forschungsprojekt "BioKompass" befasst sich mit dem wirtschaftlichen Wandel hin zu einer Bioökonomie und untersucht, wie diese aussehen könnte. Um sich dieser Frage anzunähern, führt das Fraunhofer ISI am 23. Januar 2018 in Frankfurt einen ersten von drei Zukunftsdialogen durch, bei dem Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Gesellschaft und Forschung Zukunftsbilder zur Bioökonomie entwickeln. Im Projektverlauf werden unterschiedliche Zielgruppen über Bildungsinhalte, Partizipations- und Kommunikationsformate einbezogen, um ihre unterschiedlichen Standpunkte zur Bioökonomie in die Diskussion und Gestaltung zu gesellschaftlichen und ökonomischen Transformationsprozessen einzubringen.

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  • © Foto Fraunhofer IMWS

    Nach wie vor wird in kosmetischen Pflegeprodukten Mikroplastik eingesetzt, obwohl die umweltschädigenden Folgen hinlänglich bekannt sind. Winzige Plastikpartikel aus Peelings und anderen Hautpflegeprodukten gelangen über die Abwassersysteme ins Meer und schließlich in unsere Nahrungskette. In einem Forschungsprojekt hat das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS gemeinsam mit Partnern Materialien getestet, die Mikroplastik in Kosmetikprodukten ersetzen können und biologisch abbaubar sind.

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  • © Foto Fraunhofer CAN, Fotograf: Edgar Wacker.

    Das Centrum für Angewandte Nanotechnologie (CAN) GmbH wurde am 1. Januar 2018 in das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP (Potsdam-Golm) integriert. Unter der Leitung des renommierten Chemikers Professor Horst Weller werden die 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Forschungsarbeiten am Standort Hamburg fortsetzen. Im Fokus steht die Herstellung und Charakterisierung einer Vielzahl von Materialien in Form von Nanopartikeln und Nanocompositen.

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  • Metallbeschichtung auf Basis nachwachsender Rohstoffe / 2018

    Farben und Lacke auf Basis von Kartoffelstärke

    Pressemitteilung Fraunhofer IAP / 3.1.2018

    © Foto Fraunhofer IAP

    Soll eine Fläche vor Korrosion geschützt werden, geschieht dies in 80 Prozent aller Fälle durch eine Beschichtung mit Farben oder Lacken. Dabei ist der Anteil biobasierter, umweltfreundlicher Lösungen verschwindend gering. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP haben sich in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA dieser Lücke angenommen und entwickeln eine kostengünstige Beschichtung auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Im Mittelpunkt der Forschung: Kartoffelstärke.

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