Aktuelles aus den Mitgliedsinstituten

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  • © Foto Fraunhofer LBF

    Früher waren für Lebensdauertests von Fahrzeugen oder einzelner Komponenten noch tagelange Testfahrten auf der Straße nötig. Heute reichen dank modernster Prüfeinrichtungen wenige Stunden im Labor. Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF hat sich in den letzten Jahren auf dem Gebiet der Räderprüfung und -freigabe spezialisiert. Dank vielfältiger Entwicklungs- und Erprobungsaktivitäten konnte sich das Institut den Status eines Technologieführers erarbeiten. Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen dieser Technologie zu informieren und Erfahrungen auszutauschen, bot am 8. November in Darmstadt die UC 13 - Users Conference on Biaxial Fatigue Testing. Zur 13. Anwenderkonferenz für zweiachsige Betriebsfestigkeitsversuche von Rädern und Radnaben trafen sich rund 50 Wissenschaftler und Anwender aus Europa, Asien und den USA im Fraunhofer LBF.

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  • Bildungsbauten gemeinsam gestalten – Erfahrungen, Erfolge, Chancen

    Presseinformation Fraunhofer IBP / 14.11.2017

    Schulen begleiten Menschen in ihren wichtigsten Lebensabschnitten; sie legen den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft. Einerseits sind Bildungsbauten geprägt von besonderer Langlebigkeit; andererseits unterliegen sie im Wandel der Zeit ständig wechselnden Nutzungsansprüchen. Neue Chancen und Herausforderungen bringt das digitale Zeitalter mit sich. Ebenso haben Aufgabenkomplexe wie Energie- und Ressourcenbilanz, Inklusion sowie Schul- und Hochschulbau im urbanen Kontext nichts von ihrer Brisanz verloren. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP als Veranstalter des Kongresses »Zukunftsraum Schule – Bildungsbauten nachhaltig gestalten« steht mit seinen Partnern für den fachlichen disziplinübergreifenden Austausch, den systematischen Wissenstransfer sowie eine erfolgreiche -anwendung. Die Zusammenführung von Erfahrungen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern soll die Arbeit in der Praxis voranbringen. Mittlerweile ist es der 5. Kongress zu dieser Thematik, der am 14. und 15. November 2017 in der Carl Benz Arena in Stuttgart stattfindet.

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  • © Foto Fraunhofer IGB

    Ein neues Forschungskonsortium erarbeitet im Auftrag der EU einen Fahrplan für die Weiterentwicklung der Organ-on-a-Chip-Technologie. Unter Leitung des Leiden University Medical Centers und der niederländischen Forschungsorganisation hDMT (Institute for human Organ and Disease Model Technologies) forschen die Beteiligten mit dem Ziel, eine europäische Infrastruktur aufzubauen, um eine koordinierte Entwicklung, Produktion und Implementierung von Organ-on-a-Chip-Systemen zu ermöglichen. Das Konsortium wird von der EU im Rahmen des Programmbereichs FET Open gefördert und bringt sechs führende europäische Forschungseinrichtungen unter einem Dach zusammen, darunter das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart.

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  • Preiswerte Mikroskopie-Scan-Lösung mit iStix®

    Pressemitteilung Fraunhofer IIS / 2.11.2017

    © Foto Fraunhofer IIS

    Erlangen/Düsseldorf: Für die Digitalisierung von Mikroskopieaufnahmen sind häufig hochaufgelöste Bilddateien mit vergleichsweise teuren Slide-Scannern notwendig. Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS hat die Mikroskopie-Scan-Lösung iStix® entwickelt, die mit einer Kombination aus einem Mikroskop, einer Kamera und einer bildverarbeitenden Software großflächige Scans mit wenig Aufwand ermöglicht. iStix® wird erstmals auf der MEDICA vom 13. bis 16. November 2017 in Düsseldorf präsentiert.

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  • © Foto Fraunhofer LBF

    Als Haftvermittler zwischen Polyolefinen und polaren Oberflächen besitzen funktionalisierte Polyolefine eine große wirtschaftliche Bedeutung. Trotz jahrzehntelanger Bemühungen fehlten bisher analytische Methoden, die ein umfassendes Verständnis der Materialien und eine schnelle Bewertung ihrer Wirksamkeit, beispielsweise im Rahmen einer Wareneingangskontrolle, ermöglichen. Eine jetzt am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF entwickelt chromatographische Methode erlaubt es zum ersten Mal, systematische Struktur-Eigenschaftsbeziehungen für diese Materialien zu erarbeiten und sie ist sehr nützlich für die Entwicklung effizienterer Funktionalisierungsprozesse. Die analytischen Informationen sind darüber hinaus in hohem Maße relevant für die Materialentwicklung und das Verständnis von Materialversagen.

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  • Fraunhofer ICT holt Platz zwei in der Kategorie »Innovative Prozesse und Verfahren« beim AVK Innovationspreis / 2017

    Gewinnendes Lächeln dank BMBF-Projekt SMiLE

    Pressemitteilung Fraunhofer ICT / 17.10.2017

    © Foto AKV

    Grund zum Lächeln hatten die Gewinner allemal: Die Preisträger erhielten einen der beliebten Innovationspreise der AVK Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V., die am 18. September im Rahmen des 3. International Compo-sites Congress (ICC) in Stuttgart verliehen wurden. Eine Fachjury mit Experten aus der Branche wählte die vom Fraunhofer ICT in Zusammenarbeit mit der federführenden Audi AG und weiteren Partnern entwickelte Pressure Controlled-RTM (PC-RTM) Verfahrensvariante als besonders zukunftsweisende und nachhaltige Innovation aus. Die Entwicklung der PC-RTM-Verfahrensvariante ist Teil des BMBF Leuchtturmprojekts SMiLE – (systemintegrativer Multi-Material Leichtbau für die Elektromobilität).

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  • © Foto Fraunhofer-Verbund MATERIALS

    Werkstoffe für Leichtbau, für leistungsfähige Energiespeicher oder aus nachwachsenden Rohstoffen: Innovationen in der Materialforschung sind essentiell für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Diese Bedeutung müsse auch in der Forschungspolitik der neuen Bundesregierung angemessen berücksichtigt werden, fordert der Fraunhofer-Verbund MATERIALS. Der Zusammenschluss von 15 Fraunhofer-Instituten legt heute dazu ein Positionspapier vor und nimmt dabei insbesondere die Verknüpfung von Materialforschung und Digitalisierung in den Blick.

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  • © Foto Fraunhofer ISE

    Seit über 30 Jahren zählt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen für Solarenergie. In der Photovoltaik, der Wandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie, erzielt das Institut immer wieder Weltrekordwirkungsgrade für unterschiedliche Solarzellentechnologien. Damit leistet es einen großen Beitrag zur internationalen Spitzenstellung Deutschlands in der Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet. Um diese Spitzenstellung weiter ausbauen zu können, erhält das Institut ein neues Gebäude mit einer an die neuen technologischen Herausforderungen angepassten Reinraum-Ausstattung. Am 4. Oktober 2017 wurde der Grundstein für das »Zentrum für höchsteffiziente Solarzellen« in Freiburg gelegt. Der Bund und das Land Baden-Württemberg setzen mit der Finanzierung dieses Gebäudes ein Zeichen für die Bedeutung der Photovoltaikforschung in Deutschland.

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  • Im Mai 2018 tritt die europäische Datenschutz-Grundverordnung in Kraft, die Unternehmen und Behörden in bestimmten Fällen Datenschutz-Folgenabschätzungen vorschreibt. Deren Ziel besteht in der Erfassung, Abschätzung und Eindämmung möglicher Risiken, die für Nutzerinnen und Nutzer durch Datenverarbeitung entstehen. Aktuell besteht jedoch eine große Unsicherheit, wie eine Folgenabschätzung konkret erfolgen muss – bei Unterlassung drohen empfindliche Geldstrafen. Ein neues vom BMBF gefördertes Projekt unter Leitung des Fraunhofer ISI testet in diesem Kontext ein Verfahren, das bei der Durchführung von Folgenabschätzungen hilft und wird deren Ablauf detailliert in einem Handbuch beschreiben.

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  • © Foto Fraunhofer IKTS

    Mit thermisch gespritzten Partikel-Suspensionen lassen sich bisher unerreichte Schichtqualitäten realisieren. Die Komplettlösung zur Oberflächenveredelung von stark beanspruchten Bauteilen wird nun von Fraunhofer-Forschern aus Dresden in die Praxis überführt. Industrielle Anwendungen profitieren von erhöhter Prozessstabilität und -sicherheit.

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