Aktuelles aus den Mitgliedsinstituten

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  • Umformsimulation / 2017

    Schnell, flexibel und exakt: das virtuelle Labor

    4.7.2017

    Bei der Umformung werden Blechwerkstoffe häufig bis an ihre Grenzen belastet. Wie weit man in der Produktion gehen kann wird mit Computersimulationen getestet. Doch diese Simulationen sind nur so genau wie die Daten, die man ihnen zugrunde legt. Ein Team am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg hat jetzt ein virtuelles Versuchslabor entwickelt, mit dem beliebige Belastungszustände für metallische Materialien »auf Knopfdruck« untersucht und präzise werkstoffmechanische Daten ermittelt werden können.

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  • In einer neuen Studie hat das Fraunhofer ISI am Beispiel des Pharmaunternehmens Novartis untersucht, welche Beiträge ein multinationales Unternehmen zum Innovationsgeschehen in Deutschland leistet. Im Fokus standen Innovationswirkungen auf Schlüsselfelder wie das Gesundheitssystem, das Bildungs- und Forschungssystem, die Infrastruktur sowie Industrie und Politik.

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  • © Foto Fraunhofer ISC

    Das Grüne Gewölbe in Dresden ist eine der kostbarsten und umfangreichsten Schatzkammern Europas. Zu den Glanzstücken gehören emailverzierte Goldschmiedearbeiten aus der Zeit August des Starken von Sachsen. Vor rund 20 Jahren entwickelte das Fraunhofer ISC hierfür ein Restaurierungsmaterial, um die von Korrosion bedrohten Schätze zu bewahren. Neue Untersuchungen bestätigen den Langzeiterfolg der damaligen Maßnahmen, sodass die Konservierung weiterer Objekte dieser Sammlung folgen soll. Dafür erarbeitet das Institut ein nach aktuellen REACH-Verordnungen modifiziertes, umweltverträgliches Material.

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  • © Foto Fraunhofer MATERIALS/Maike Glöckner

    Seit 20 Jahren unterstützt der Fraunhofer-Verbund MATERIALS die Industrie bei der Entwicklung leistungsfähiger Materialien und innovativer Technologien. Im Rahmen einer Festveranstaltung in der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) stellten Experten des Verbunds neue Initiativen zu Werkstoffen im Kontext der Digitalisierung vor.

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  • Innovatives Werkzeug für die Werkstoffprüfung von morgen / 2017

    Schnelles, berührungsloses Dehnungsmessverfahren für thermisch und mechanisch hoch belastete Werkstoffe

    Fraunhofer IWM / 20.6.2017

    Werkstoffe für Leichtbau und Hochtemperaturanwendungen müssen vor ihrer Verwendung zunächst qualifiziert werden, um sie optimal einsetzen zu können. Die dafür notwendigen Ermüdungsversuche können mit einem neu entwickelten optischen Dehnungsmesssystem nun mit deutlich schnelleren Prüffrequenzen durchgeführt werden, ohne dass es durch die Verwendung von konventionellen, berührenden Messsystemen zu einer ungewollten Beschädigung der Prüfkörper kommt. Das von den Fraunhofer-Instituten IWM und IPM entwickelte vielseitige Verfahren vereint die Vorteile bisheriger optischer und mechanischer Messverfahren. Es wird vom 27. bis 29. Juni 2017 auf der »8th International Conference on Low Cycle Fatigue LCF8« in Dresden präsentiert.

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  • Hanau, 14.6.2017, neben dem Industriepark Hanau-Wolfgang wurde im neu ausgewiesenen Fraunhofer-Science-Park mit einem Spatenstich der Neubau für die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS eingeleitet. Das offizielle Startsignal gaben Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein, Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Dr. Lorenz Kaiser für den Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft. Damit wird die Fraunhofer-Projektgruppe für ihren Standort in Hanau nun ein eigenes Forschungsgebäude bekommen, nachdem sie die ersten angemieteten Räume vor fünf Jahren im Industriepark Hanau-Wolfgang bezogen hat.

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  • Seit mehr als zehn Jahren arbeiten das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI und die Institutes of Science and Development (CASISD) an der Chinese Academy of Sciences (CAS) in Peking eng zusammen. In gemeinsamen Kooperationsprojekten und über akademischen Austausch setzen sich beide Partner mit Fragestellungen aus den Bereichen Innovationsforschung, Erneuerbare Energien, Wasserinfrastrukturen, urbane Verkehrssysteme und Technologietransfer auseinander. Nun vereinbarten das Fraunhofer ISI und CASISD eine Verlängerung ihrer Zusammenarbeit.

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  • Windstrom jetzt auf Augenhöhe mit Atomstrom

    Pressemitteilung Fraunhofer IWES | Institutsteil Energiesystemtechnik / 30.5.2017

    © Foto Fraunhofer IWES | Abdruck honorarfrei | Beleg erbeten

    »Die Windenergie ist zu einem wesentlichen Bestandteil der Energieversorgung geworden. Im vergangenen Jahr wurde ein neuer Meilenstein der Transformation des Energieversorgungssystems erreicht: Mit 29 Prozent des Bruttostromverbrauchs lieferten die erneuerbaren Energien mehr Energie als die konventionellen Atom- und Braunkohlekraftwerke. Der Windenergiebeitrag zur deutschen Bruttostromerzeugung erreichte mit 80 Terawattstunden 12,4 Prozent, während der Kernenergieanteil bei 13 Prozent lag. Die Stromproduktion mit Offshore-Windenergieanlagen nimmt Fahrt auf« fasst Prof. Dr. Kurt Rohrig, Herausgeber des neu erschienenen »Windenergie Report Deutschland 2016« des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel, die Bedeutung der Windenergie zusammen.

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  • Abwasser effektiv reinigen

    Presseinformation Fraunhofer IKTS / 30.5.2017

    Wasser ist lebenswichtig – Abwässer müssen daher möglichst effizient gereinigt werden. Möglich machen das keramische Membranen. Forscher vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Hermsdorf konnten die Trenngrenze dieser Membranen nun deutlich herabsetzen und erstmals auch gelöste organische Moleküle mit einer Molaren Masse von nur 200 Dalton zuverlässig abfiltrieren. So lassen sich selbst Industrie-Abwässer effizient reinigen.

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  • Dr. Steffen Schönborn mit Instron-Award ausgezeichnet

    Pressemitteilung Fraunhofer LBF / 29.5.2017

    Als Zentrum der Betriebsfestigkeitsforschung besitzt Darmstadt seit vielen Jahren einen herausragenden Ruf. Prüf- und Messgeräte, Berechnungsmethoden und Design-Philosophien wurden hier entwickelt. Steffen Schönborn (38), Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, konnte dieser Historie mit seinem Dissertationsthema „Zur Bemessung von zyklisch innendruckbeanspruchten Bauteilen aus Gusseisenwerkstoffen mit Kerbgrundkonzepten“ ein preiswürdiges Beispiel hinzufügen. Für seine wissenschaftliche Arbeit zeichnete ihn das Darmstädter Unternehmen Instron anlässlich des fünften „Symposium on Structural Durability“ SoSDiD am 17. Mai 2017 in Darmstadt mit dem Instron-Award aus. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

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