Aktuelles aus den Mitgliedsinstituten

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  • Grüne Klebstoffe aus Molke

    Pressemitteilung Fraunhofer IKTS / 13. September 2022

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    Fraunhofer-Forschende haben gemeinsam mit der TU Dresden ein Verfahren entwickelt, bei dem aus Molke wertvolles Ethylacetat in hoher Reinheit gewonnen wird. Das Ethylacetat kann beispielsweise für die Herstellung umweltfreundlicher Klebstoffe verwendet werden und ersetzt damit Ethylacetat aus fossilen Rohstoffen. Auch die aufwendige Entsorgung der bei der Molke-Verarbeitung entstehenden Melasse wird damit überflüssig.

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  • So geht Wasserstoff: mit dem Hydrogen Lab Görlitz in eine klimaneutrale Zukunft

    Pressemitteilung Fraunhofer IWU / 09. September 2022

    © Fraunhofer IWU

    Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig informierte sich im Rahmen seiner Wirtschaftstour 2022 auf dem Siemens Energy Innovationscampus über den Stand der Aufbauarbeiten am Hydrogen Lab Görlitz (HLG), das voraussichtlich Ende 2023 in Betrieb gehen wird. Dulig: »Grüner Wasserstoff ist eine der zentralen Säulen der Energiewende. Gerade in den aktuellen Zeiten der Energieknappheit, werden Alternativen zu Erdgas immer wichtiger. Zudem fordern immer mehr potenzielle Investoren vor einer Entscheidung, dass wir im Freistaat ausreichende erneuerbare Energien zur Verfügung stellen müssen. Unser Ziel ist es, dass die Lausitz auch nach dem Strukturwandel die Energieregion im Land bleibt. Das Hydrogen Lab Görlitz leistet dafür einen entscheidenden Beitrag.«

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  • Per Webplattform den Nachweis von Parasiten erleichtern – ParasiteWeb® geht online

    Pressemitteilung Fraunhofer IIS / 08. September 2022

    Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS und das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) haben die Webplattform ParasiteWeb® für den mikroskopischen Parasitennachweis entwickelt. Durch die Digitalisierung klinischer Proben können die Diagnostik online trainiert und Ringversuche virtuell durchgeführt werden. So kann ParasiteWeb® größere Teilnehmerkreise erreichen und ihnen seltene Parasiten und ein direktes Expertenfeedback anbieten. Mit der Nobit oHG als Partner ist ParasiteWeb® nun gestartet: www.parasiteweb.com.

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  • Ein biobasiertes Lösungsmittel für Farben und Lacke

    Pressemitteilung Fraunhofer IGB / 08. September 2022

    Weltweit werden jedes Jahr etwa 20 Millionen Tonnen Lösungsmittel verbraucht, von denen bisher nur ein kleiner Teil biobasiert hergestellt wird. Ein internationales Projektteam möchte mit Dimethylfuran eine Alternative zu etablierten Lösungsmitteln bereitstellen. Der Stoff ist biobasiert und bioabbaubar. Für das Vorhaben kooperieren die Ruhr-Universität Bochum (RUB), das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Straubing und der Industriepartner AURO Pflanzenchemie AG. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt von Oktober 2022 bis September 2025 mit 214.200 Euro.

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  • Mehr Ruhe an Autobahnen

    Pressemitteilung Fraunhofer LBF / 07. September 2022

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    Der Traum von mehr Ruhe für Mensch und Natur im Umfeld von Autobahnen könnte zukünftig dank einer gemeinsamen Entwicklung aus dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt und der ASFINAG, der Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft in Österreich, Realität werden. Die Fraunhofer-Forscher haben einen Lärmschutz-Prototypen entwickelt, der zukünftig mehr Effizienz beim Schutz vor Schallwellen bietet. Durch eine mit vibroakustischen Metamaterialien (VAMM) ausgestattete Glas-Lärmschutzwand konnte im Labor eine Übertragungsreduktion von bis zu 20 Dezibel (dB) im Vergleich zu einer konventionell absorbierenden Lärmschutzwand erzielt werden.

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  • © Fraunhofer IWKS

    Chile, der weltweit größte Kupferexporteur, stößt in seinen Kupferminen zunehmend auf schwefelbasierte Gesteinsschichten mit giftigem Arsen. Bisherige Strategien zur Abtrennung und Deponierung von Arsen stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Ziel eines deutsch-chilenischen Projektteams, auf deutscher Seite koordiniert von der Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS, ist es daher, die Prozessschritte in der Kupferproduktion so zu optimieren und weiterzuentwickeln, dass Chiles Umgang mit Arsen in Zukunft möglichst effektiv, kosteneffizient und umweltschonend gestaltet werden kann.

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  • © Fraunhofer IMWS

    Der Mund-Nasen-Schutz ist in der Covid-19-Pandemie zum Alltagsgegenstand geworden. Doch viele der verfügbaren Produkte sind nicht für solche Einsatzfälle zugeschnitten. Das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS hat gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten eine Maske entwickelt, die hohe Schutzwirkung mit verbessertem Tragekomfort kombiniert.

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  • Lithium-Ionen-Batterien: Nachhaltig, sicher und recycelbar

    Pressemitteilung Fraunhofer IBP / 01. September 2022

    © Fraunhofer IBP

    Aus Altreifen nachhaltige Ausgangsstoffe für Lithium-Ionen-Batterien gewinnen, wie sie etwa in Elektroautos oder Laptops eingesetzt werden? Daran arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP im Projekt »Kolibri«. Ziel des Kolibri-Konsortiums – bestehend aus Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen – ist es, nachhaltige, sichere und recycelbare Elektrolyte und Elektroden für eine neue Batteriegeneration zu entwickeln.

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  • Fraunhofer IAP feiert 30-jähriges Jubiläum

    Pressemitteilung Fraunhofer IAP / 01. September 2022

    © Fraunhofer IAP | Till Budde

    Biobasierte Carbonfasern, flexible OLED-Displays, Kautschuk für Reifen mit reduziertem Abrieb, künstliche Augenhornhäute und vieles mehr – Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP feiert 30 Jahre erfolgreiche Material- und Prozessentwicklungen. Heute gestaltet das Institut Zukunftsthemen wie Bioökonomie, Energiewende, Mobilität oder personalisierte Medizin maßgeblich mit. Am 1. September 2022 beging das Institut sein 30-jähriges Jubiläum mit einem Festkolloquium im Fraunhofer-Konferenzzentrum im Potsdam Science Park mit renommierten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

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  • © Composites United e.V.

    Bei einem Besuch des Forschungszentrums CFK NORD in Stade verschaffte sich der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Bernd Althusmann, einen persönlichen Einblick in Forschung und Entwicklung im Bereich der Produktions- und Automatisierungsmethoden für carbonfaserverstärkte Kunststoffe und tauschte sich mit Vertreterinnen und Vertretern von regionalen Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus. Wichtigste Punkte auf der Agenda: Der Klimaschutz und die aktuelle Energiekrise.

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