Ressourceneffizienz im Kontext der Nachhaltigkeit
Eine klimaneutrale Industrie erfordert die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Produkts/Systems. Die weltweit steigende Rohstoffentnahme für die Herstellung von Produkten belastet Umwelt und Klima. Gleichzeitig stagniert die Materialproduktivität. Daher müssen Materialien neu gedacht werden.
Leichtbaukonzepte, langlebige und kreislauffähige Produkte sowie die hochwertige Wiederverwertung von Materialien sind Grundsteine hierfür. Ziel ist die Steigerung von Materialproduktivität und –effizienz und die Erhöhung des Anteils an Sekundärrohstoffen durch Ausschöpfen der technischen und ökonomischen Möglichkeiten. So kann eine zirkuläre Industrie einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen einer klimaneutralen Industrie leisten.
Die Mitgliedsinstitute des Fraunhofer-Verbund Werkstoffe, Bauteile – Materials bündeln ihre Expertise entlang des Lebenszyklus eines Produkts. Gemeinsam entwickeln sie Lösungen entlang des gesamten Produktzyklus von der Materialbewertung und Produktentwicklung über Demontage bis hin zu Recycling und Kreislaufführung.